Spieler als Gegenspieler: Interaktive Kampagnen

Der Standard bei Rollenspielen ist die Kampagne mit einem SL und Spielern, die a) einer bestimmten Geschichte folgen oder b) im Sandkasten des SL spielen. Das gilt selbst für Systeme wie REIGN, wo die Spieler ja eigentlich Anführer und Herrscher spielen.

Im Artikel Plotting Grand Campaigns beschreibt Wandering Bill einen zusätzlichen Ansatz, bei dem sowohl die Geschichte der Welt als auch die Geschichte der Charaktere von (unterschiedlichen) Spieler-Gruppen übernommen wird – ein Ansatz, dem z.B. auch DSA mit dem Baroniespiel in Grundsätzen verfolgt. Er nennt dies Patronats-basiertes Spiel.

Ich denke, gerade über das Internet ließe sich das sehr gut umsetzen, indem man mit seiner Heim-Gruppe die Kampagne spielt, aber bestimmte Elemente innerhalb der Geschichte von einer anderen Gruppe von Spielern umgesetzt werden.

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