Fünf niedersächsische Orte, die es auch in Rollenspielwelten geben könnte

Beim Karneval der Rollenspielblogs fragt das Nerd-Wiki, welche Orte auf der Erde wir kennen, die so auch im Rollenspiel auftauchen könnten:

Einhornhöhle (bei Scharzfeld im Harz)

Diese Höhle zieht seit Jahrhunderten Schatzsucher, Forscher und Gelehrte an, die dort dem Einhorn auf die Spur kommen wollen; man munkelt, es handele sich um einen Friedhof der Einhörner. Die Höhle wurde bisher nicht vollständig erforscht, es werden nach wie vor weitere Zugänge und Nebenräume entdeckt (allerdings noch keine Einhörner). Zu guter Letzt gibt es mit der Gesellschaft Unicornu fossile eine Gruppe, die den Zugang zur Höhle kontrolliert und die Forschung beaufsichtigt.

Teufelsmoor

In diesem Moor wimmelt es nicht nur von knuffigen Moorteufeln, es gibt auch noch den Weyerberg mit seiner wechselhaften Geschichte. Vor Urzeiten machte nämlich der Riese Hüggelik die Umgebung des Moores unsicher, bis er die Geliebte eines Helden raubte. Der lockte ihn unter einem Vorwand ins Moor, doch der Riese war ja nicht ganz blöd und brachte sich Sand mit, um sumpfige Stellen trockenzulegen. Blöderweise blieb er schließlich doch in einem Moorloch stecken und warf den gesamten Sand auf den Helden. Der Sand bildet heute den Weyerberg. Abgesehen davon, dass der Sand als solcher das Grabmal eines vorzeitlichen Helden bildet, wurden dort in Urzeiten weitere Hügelgräber angelegt, die heute größtenteils vergessen liegen. Ein riesiger, gemauerte Adler wacht bis heute darüber, dass die Seelen der Verstorbenen schön im Jenseits bleiben.

Hameln

Nach einer jahrelangen Rattenplage verlor die Stadt schließlich, weil die Bürger den Rattenfänger nicht bezahlen wollten, alle ihre Kinder. Um eine Wiederholung zu verhindern, wurde an den Stadttoren Bannsteine aufgestellt, die die Magie des Rattenfängers auflösen sollen.

Hübichenstein (bei Bad Grund)

Unter dem Hübichenstein liegt ein Zwergenkönigreich, dass aber seit einer versuchten Belagerung im 30jährigen Krieg die Isolation wahrt. Von den außerbergischen Befestigungen ist einzig eine große Adlerstatue übrig, die angeblich als Golem über den Zugang wacht. In der Nähe feiern bis heute die örtlichen Hexen die Walpurgisnacht.

Neßmersiel

Von hier aus sticht alljährlich der Tod in See, um die Seelen der im Vorjahr verstorbenen ins Jenseits zu geleiten. Sehr zur Freude der örtlichen Fischer, denn der Tod mietet sich jedes Jahr für gutes Geld ein Schiff für die Überfahrt.

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