Monsterhandbuch: Mantikor

Mantikore gehören mit zu den beliebtesten Monstern bei D&D, wobei er vergleichsweise eng an seinen persischen Ursprung bleibt. Im Gegensatz zur ursprünglichen Version, die lediglich ausnahmsweise mit Flügeln dargestellt wurden, können aber alle D&D-Mantikore fliegen.

Mantikore sind ein dankbares Monster, weil sie schon seit mindestens 1000 Jahren ein „Symbol der Tyrannei, der Unterdrückung und des Neids“. Seine Nahrungsvorliebe für Menschenfleisch dürfte das Verhältnis nicht gerade verbessern, auch wenn er sprechen kann und geistig einem Menschen ebenbürtig.

Er eignet sich daher, neben dem typischen Einzelgänger, auch als Anführer einer verrohten Räuberbande, die abgelegene Gegenden tyrannisiert, oder als sonstiger tyrannischer Anführer, der seine Untergebenen bei Verärgerung vor versammelter Mannschaft zerreißt und verschlingt.

Mantikor

  • Rüstungsklasse 15
  • Trefferwürfel 2
  • Angriffe 1
  • Schaden 1W6+1 oder nach Waffe+1
  • Bewegung 30 Fuß (gehen), 40 Fuß (schwimmen)
  • Anzahl 2W4 / 6W6
  • Rettungswurf wie Krieger 2
  • Moral 11
  • Schätze D
  • Erfahrung 75

Der zinnoberote Löwenleib des Mantikor läuft in einen Skorpionsschwanz aus, während sein Gesicht dem eines Menschen mit Löwenmähne ähnelt. Der Mantikor erträgt es nicht, wenn andere etwas haben, was ihm fehlt, und quält alle, die es seiner Meinung nach besser haben als er (und er ist leicht gekränkt).

Der Mantikor tränkt seine Mähne im Milchsaft des Upasbaums, wodurch die Haare verhärten und giftig werden. Wenn das Gift in eine offene Wunde gelangt, verursacht er starke Schmerzen und Krämpfe (Rettungswurf gegen Gift, sonst Lähmung).

Ein Treffer mit dem Skorpionsschwanz verursacht nicht nur Schaden, sondern injiziert auch Gift (Rettungswurf gegen Gift, sonst Charismaverlust: 1 pro 10 Minuten).

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