Monsterhandbuch: Frösche

Frösche, Kröten und Unken werden sehr vielfältige Eigenschaften nachgesagt. Einerseits verkündet ihr Rufen Unheil (daher die Aussagen „Allen Unkenrufen zum Trotz“), andererseits gibt es Gedichte, die ihren Gesang loben. Das warzige Äußere von Kröten und Unken erweckt Ekel, der von giftigen Sekreten wachgehalten wird. Frösche wirken glatter, fühlen sich aber ebenfalls glibberig an und gelten als Symbol für Feigheit (sei kein Frosch!“).

Diese Wesen werden auch oft mit dem Übernatürlichen in Verbindung gebracht, sei es als Vertrauter der Hexen oder Bestandteil ihrer Zaubertränke. Im Alten Ägypten wurde die Göttin Heket auch als Frosch dargestellt, der entsprechend als Bote von Leben und Fruchtbarkeit galt. Im Christentum gilt der Frosch gleichzeitig als göttliche Plage, aber auch als Symbol für die Erdgebundenheit des Menschen und Wetterprophet. Häufig zeigt sich eine enge Verbindung zwischen Fröschen / Kröten und der Sterblichkeit.

Wer sich genauer mit den vielfältigen symbolhaften Ansichten zu Kröten, Fröschen und Unken auseinandersetzen möchte, sei auf Jutta Failings Dissertation „Frosch und Kröte als Symbolgestalten in der kirchlichen Kunst verwiesen, wo sie auch auf die Herkunft dieses Symbols aus heidnischen Traditionen eingeht. Dort findet man auch einige Anregungen für eine Neuinterpretation des Slaad.

Der Frosch und seine Freunde...

Froschlampe

Diese Lampe in Gestalt eines Frosches findet man nur selten, doch heißt es, vor unerdenklichen Zeiten habe ein Froschkult diese Lampen angewandt, um ihre Hohepriester aus dem Jenseits zurückzurufen.

Angeblich weiß der Froschkönig, wo sich eine dieser Lampen befindet.

Froschkönig

In einer unterirdischen Grotte an einem See haust der Froschkönig, ein überaus garstiger Geselle. Er verspeist ausschließlich menschliche Frauen, da ihm prophezeit wurde, keines Mannes Sohn können ihn erschlagen – was er so auslegt, dass er bloß alle Töchter auffressen muss, um unsterblich zu werden.

Er wird von hunderten Fröschen, Kröten und Unken unterschiedlichster Art bewacht. Außerdem beten einige Froschmenschen (z.B. Bullywugs und Gripplis) ihn als Gott an.

Riesenfrosch

  • Rüstungsklasse 13
  • Trefferwürfel 2
  • Angriffe 1 Zunge und 1 Biß oder 1 Quaken
  • Schaden 1W4+1
  • Bewegung 30 Fuß (laufen und schwimmen)
  • Anzahl 1W4
  • Rettungswurf wie Krieger 2
  • Moral 6
  • Schätze Keine
  • Erfahrung 75

Riesenfrösche werden etwa 3 m lang und knapp mannshoch. Sie werden gefürchtet, weil sie Kinder und kleine Menschen mit einem Haps verschlucken können.

Mit ihrer Zunge können sie problemlos Gegenstände und Lebewesen bis 50 kg Gewicht zu sicher heranziehen können, was sie oft nutzen, um ihre Beute aus ihrem Versteck heraus heranzuziehen. Wer mit der Zunge eingefangen wurde, erleidet jede Runde automatisch Schaden.

Wenn sie angegriffen werden, lösen sie ein derart ohrenbetäubendes Quaken aus, das Feinde, denen ein Rettungswurf mißlingt, 1 Runde handlungsunfähig herumstehen.

Riesenkröten

Gleiche Werte wie der Riesenfrosch, allerdings Gift statt Quaken.

Riesenkröten erreichen ähnliche Ausmaße wie Riesenfrösche, aber sie fressen bevorzugt Leichen. Sollten sie angegriffen werden, so hüpfen sie einfach auf ihre Gegner. Das Gift, das ihre Haut absondert, sorgt bei allen, die die Kröte mit bloßer Haut berühren, für mehrere Stunden für Halluzinationen.

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