La Gomera, die fliegende Insel

Während meines Urlaubs auf Teneriffa gab es einen Calima-Einbruch, der die Sichtweite massiv einschränkte und zudem lustige optische Effekte hervorrief.

Wie man auf diesem Bild sieht (wenn auch zugegebenermaßen nicht besonders deutlich), scheinen die Gipfel von La Gomera über den Wolken zu schweben. Verantwortung dafür trägt der Sandstaub, der die Sichtweite unterhalb der Wolken stark begrenzt. Von Teneriffa erkannt man bei Calima daher nur von höheren Lagen aus die Berggipfel La Gomeras, während man bei guter Sicht quasi von Strand zu Strand gucken kann.

Nichtsdestotrotz inspirierte mich die fliegende Insel, sie bildete meine erste Idee zum fantastischen Teneriffa, die ich in einigen Blogbeiträgen vorstellen will.

Aber zurück zu La Gomera. Warum fliegt die Insel und wer wohnt dort? Selbstverständlich die Ureinwohner der Inseln, ein lange verschollener Zwergenstamm. Sie flohen dorthin, um sich vor einem Feind zu verstecken, wobei ich damit nicht die Spanier meine – wer eine Insel zum Fliegen bringen kann, dürfte sich nicht vor einer Handvoll Musketiere fürchten.

Bei dem Feind handelt es sich selbstverständlich um Calima, der (oder die?) bis heute versucht, sie zu vernichten. Calima gehört auf jeden Fall zu den halbgöttlichen Wüstenzauberern vom Festland, gemeinsam mit ähnlichen Wetterphänomenen.

Wer auch immer auf der fliegenden Insel lebt, erschlug in uralten Zeiten El Teide, den bösen Feuer-Riesen, der heute im gleichnamigen Vulkan begraben liegt. Der Feuerriese war ein Verbündeter Calimas, daher rührt ihr Zorn auf die Zwerge. Sein Geist ist zumindest teilweise in den Drachenbäumen gebunden, was ebenfalls besondere Effekte auslöst.

Wie genau es auf La Gomera aussieht? Keine Ahnung, ich war noch nicht da. Es werden aber noch ein paar Ideen für Teneriffa, den fantastisch umgebauten Altkanariern und zur Geschichte der Zwerge folgen.

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