Die Vornheim-Chroniken 8

Gemeinsam mit Bras dem Schleimigen (aus der letzten Folge) erreichte die Gruppe die Straße, in der das Ritual stattgefunden hatte. Wir stehen vor einer verwitterten Mauer, die ein verwildertes Grundstück einschließt, den einzigen Zustand stellt ein verrostetes Gittertor dar.

Das Tor ließe sich zwar öffnen und man könnte sich durch den Spalt zwischen den beiden Torhälften quetschen, aber nur ohne Rüstung. Die Gruppe klettert daher lieber etwas abseits über die Mauer, was auch problemlos gelingt.

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Edotian schleicht sich vorsichtig an das Haus an und findet eine große Terrasse mit Eingang, einen Hintereingang, eine kleine Terrasse mit Eingang und einen Balkon. Er möchte gerne über den Balkon einsteigen, aber Rietsch und Helmar widersprechen. Sie lugen zunächst durchs Fenster, wo Helmar einen Mann sieht, der sich mit Schleim einreibt, und Rietsch zwei Kultisten, die ein schreiendes Kind hinter sich herziehen zu einem Tisch.

Held, der er ist, springt Rietsch durch das Fenster und greift an. Helmar folgt ihm, Edotian klettert etwas vorsichtiger hinterher. Mit den beiden Wachen gibt es kein sonderlich großes Problem, sehr wohl hingegen mit dem Schleim, der auf dem Tisch lag und dem das Kind geopfert werden sollte. Dank einiger Tische und Frosthäuche gelingt es schließlich aber, den zwischenzeitlich verdoppelten Schleim zu besiegen.

Nach dem Kampf finden Sie in einem Schrank zwei weitere gefesselte Kinder, die Rietsch schnell befreit und aus dem Fenster setzt. Anschließend macht sich die Gruppe auf dem Weg in den Eingangsbereich, wo Rietsch zwei verdächtige Ölpfützen finden. Als Edotian den Finger eines der Kultisten hineinwirft, fangen sie an, sich langsam zu bewegen.

Die Gruppe flieht die Treppe hoch, wo sie spontan in dem ersten Raum links über zwei weitere Kultisten stolpern. Als sie Bras sehen, preisen sie die Gruppe, den Gesegneten zu bringen. Helmar reagiert schnell und (dank eines guten Charismawurfs) überzeugt er die Kultisten davon, uns zu ihrem Anführer zu bringen. Der erzählt uns ein wenig über den Kult von Ghaunadaur, dem Gott der Schleime, und wie Bras der erste war, der dessen gesegneten Kuss überlebt hat.

Ein falsches Wort später kommt es zum Kampf, in dem die Gruppe mit den Gegnern den Boden aufwischt. Edotian gelingt es, das Ritual zu entschlüsseln und vermutet, man könne Bras Fluch brechen, indem man den Altar zerstört, auf dem er verflucht wurde. Bras erinnert sich nur noch daran, dass der Altar unter freiem Himmel war, weshalb sich die Gruppe auf den Weg macht, die oberen Stockwerke zu erkunden.

Wenig später stehen wir auf dem Balkon, wo wir auch den Altar finden. Helmar fackelt nicht lange und wirft den Altar über die Brüstung, was dieser mit einem Riss quittiert. Allerdings geht er nicht komplett kaputt und auch Bras verändert sich nicht, sondern stöhnt nur vor sich hin.

Die Gruppe springt dem Altar hinterher und Helmar fängt an, auf den Altar einzuhacken. Vom Lärm angelockt erscheint allerdings ein weiterer Kultist und beschwört einen Schleim, den er auf die Gruppe hetzt, und zwingt Bras, den Altar zu berühren. Während Helmar fieberhaft versucht, den Altar zu zerstören, verwandelt sich Bras mehr und mehr in einen Schleim. In der Zwischenzeit zündet Edotian mit einem Zauber das Haus rund um den Schleim-Zauberer an, während Rietsch versucht, den Schleim zu vertreiben.

Mit mehr Glück als Verstand zerbirst der Altar unter Helmars Schlägen. Etwa zeitgleich geht der Kultmagier in Rauch auf, woraufhin auch der Schleim verschwindet. Bras fällt regungslos zu Boden, doch nach einer kurzen Untersuchung gelingt es Rietsch, ihn vom Schleim zu säubern und darunter kommt ein normaler Mensch zum Vorschein.

Voller Stolz nach einem erfüllten Auftrag verlässt die Gruppe das Grundstück, während hinter ihnen das Haus sich in ein flammendes Inferno verwandelt.

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